krinovo.de https://www.krinovo.de/blog/ Tue, 09 Jun 2026 05:38:19 +0000 de-DE hourly 1 Vier Krisen binnen fünf Jahren - Anstoß genug, sich doch mit der eigenen Vorsorge zu beschäftigen? https://www.krinovo.de/blog/vier-krisen-in-fuenf-jahren/ https://www.krinovo.de/blog/vier-krisen-in-fuenf-jahren/#comments Thu, 16 Apr 2026 00:00:00 +0000 https://www.krinovo.de/blog/vier-krisen-in-fuenf-jahren/ Weiterlesen

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Vor kurzen hat die Gesellschaft für Krisenvorsorge einen Bericht zum globalen Systembruch und zu den erwartbaren Auswirkungen des Iran-Krieges veröffentlicht. Den vollständigen Bericht kannst du hier nachlesen: 👉 Zum Bericht  

Wir können die Geschehnisse nur kaum bis gar nicht beeinflussen, aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen. Dass die Welt in den Zustand vor 2020 (Corona) zurückkehrt ist nahezu ausgeschlossen. Dass der 4. globalen Krise auch eine 5. und 6. Krise folgt, scheint eher wahrscheinlich. Dass es zu weiteren Naturkatastrophen innerhalb Deutschlands kommt ist nicht ausgeschlossen und dass wir, bzw. unsere Kritischen Infrastrukturen Angriffsziel einer sog. hybriden Kriegsführung oder von Sabotage sind, ist Realität und war Anfang des Jahres mit einem Stromausfall in Berlin gut sichtbar. 

Wegschauen, nichts tun, genauso weiter - Das wäre die eine Möglichkeit. 

Sich proaktiv mit den möglichen Auswirkungen auf den eigenen Haushalt zu beschäftigen ist die andere und bessere Möglichkeit der Realität zu begegnen. Die Bezeichnung dafür ist dann Krisen- und Notfallvorsorge, Selbstschutz, Eigenvorsorge - also genau das, was wir hier machen. 

Hier ein Update, zu dem was aktuell und geplant ist:

Wir haben Verspätung, gut so! Auf der Suche nach dem richtigen Angebot und Format für ein passendes Informations- und Kursangebot zur Persönlichen Krisen- und Notfallvorsorge. Das ist nicht dramatisch, sondern hat gezeigt, wie schnell ein Jahr doch vorbeigeht. Daraus ist die Idee entstanden, Krisen- und Notfallvorsorge nicht als kompakten Kurs anzubieten, sondern das Thema in den Alltag der Teilnehmenden zu integrieren und Vorsorge als Prozess und Routine zu verstehen.

Kleine Schritte, kleine Aufgaben, kleine Erfolge - dies aber stetig, anstatt alles auf einmal anzugehen und dann doch zu scheitern. Dabei behält der Kurs den Überblick, sodass auch alle wichtigen Themen behandelt und angesprochen werden - alles zu seiner Zeit. So gibt es für jede Woche ein Thema, einen Input und eine kleine Aufgabe. Nicht mehr. 

Aus "Notfallboxx" wird "KRINOVO" - einfach, schlank und ohne Schnickschnack. 

KRINOVO ist die Abkürzung für Krisen- und Notfallvorsorge. Der Claim: Krisen- und Notfallvorsorge verstehen. lernen. leben. - das beschreibt die Mission hinter KRINOVO kurz und bündig. 

Das Ansinnen ist gleich geblieben, vor allem diejenigen mit Informationen und einem konkretem Plan für die Persönlichen Krisen- und Notfallvorsorge zu unterstützen, die anderen im Falle einer Krisensituationen helfen sollen. Das sind die Einsatzkräfte der Feuerwehren, Einheiten der Hilfsorganisationen und Personen in den Sektoren der "übrigen" Kritischen Infrastrukturen. 
Auch Privathaushalte, die nichts unmittelbar mit dem "unser Land am Laufen halten" zu tun haben, sollen die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit ihrer Persönlichen Vorsorge haben. 


KRINOVO bekommt als Kern einen Mitgliederbereich - lernen.krinovo.de - die "gute Stube" 🛋️. Alle die sich anmelden, nehmen eine kleine Hürde und haben sich entschlossen, sich mit ihrer Vorsorge auseinanderzusetzen - ein Commitment mit sich und ihrer Familie ausgehandelt. Diese bewusste Entscheidung ist notwendig, um einen Startpunkt für das eigene Vorsorge- Projekt zu definieren. 

..Ab und zu eine Broschüre lesen, hier und da das Internet durchstöbern, sich über aktuelle Meldungen zu empören  und dann doch nichts konkretes zu unternehmen, ist der bequeme aber nicht sachdienliche Weg..

Das Schlimmste was dir mit deiner Einschreibung im Mitgliederbereich passieren kann ist, dass du schon alles weißt und alle vorgeschlagenen Maßnahmen bereits wie beschrieben oder besser umgesetzt hast. Um das herauszufinden, sind die ersten Module und Lektionen immer kostenlos. Ist dir alles bekannt und bist du bestens vorbereitet, kannst du dich jederzeit wieder abmelden. Sind die Informationen, Gedankenanstöße und Aufgaben doch interessant, kannst du mit ein paar Euro eine Verlängerung buchen. Deine Euros fließen in den weiteren Ausbau des Angebots und in die Erstellung neuer Lektionen. 

Der Mitgliederbereich ist erst seit kurzen am Start. Sicherlich ist noch nicht alles perfekt und dein Feedback ist immer willkommen. Vielleicht sind es zusätzliche Informationen, Lektionen, Themen oder auch Funktionen, die innerhalb der Plattform helfen würden - schreib dazu immer gerne eine Nachricht an hello@krinovo.de oder nutze die Chat- Funktion direkt auf der Plattform. 

Wir probieren gemeinsam alles aus. Schauen was gut ist, machen Dinge besser, vertiefen oder vereinfachen die Themen. Wichtig ist: Wir machen.

👉 Am besten schaust du dich mal im Mitgliederbereich um - das funktioniert kostenlos. 


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Persönliche Krisen- und Notfallvorsorge - Fragen und Antworten https://www.krinovo.de/blog/persoenliche-krisenvorsorge-fragen-und-antworten/ https://www.krinovo.de/blog/persoenliche-krisenvorsorge-fragen-und-antworten/#comments Sat, 01 Mar 2025 21:31:00 +0000 https://www.krinovo.de/blog/persoenliche-krisenvorsorge-fragen-und-antworten/ Weiterlesen

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Du beschäftigst dich erst seit kurzem mit dem Thema Persönliche Krisenvorsorge und brauchst einen kurzen Input zu den wichtigsten Fragen? Dann ist dieser Beitrag genau das richtige für dich, denn hier bekommst du Antworten auf die folgenden Fragen:
  1. Was ist Persönliche Krisenvorsorge und welche Begriffe beschreiben das gleiche?
  2. Warum sollte sich jeder Haushalt mit Persönlicher Krisenvorsorge auseinandersetzen und was passiert wenn nur wenige Haushalte vorsorgen?
  3. Welche Themenfelder gehören zur Persönlichen Krisenvorsorge?
  4. Was sind die Aufgaben und Ziele der Persönlichen Krisenvorsorge?
  5. Warum ist Persönliche Krisenvorsorge heute wieder ein aktuelles Thema und für die Zukunft wichtig? 
  6. Was ist Persönliche Krisenvorsorge nicht? 
  7. Wie gehe ich das Thema am besten an und welchen Aufwand muss ich betreiben?
  8. Was kostet Persönliche Krisenvorsorge für unseren Haushalt?
  9. Wo bekomme ich Hilfe?


Let‘s go! 🚀

1.  Was ist Persönliche Krisenvorsorge und welche Begriffe beschreiben im Prinzip das gleiche?

Persönliche Krisenvorsorge ist die inhaltliche und mentale Vorbereitung auf mögliche Krisensituationen, die negative Auswirkungen auf deine Familie und deinen Haushalt haben können. Persönliche Krisenvorsorge kann mit den Begriffen Eigenvorsorge, Notfallvorsorge und Selbstschutz bzw. Selbstschutzkompetenz gleichgesetzt werden. Gemeint ist immer die Auseinandersetzung mit möglichen Not- oder Krisensituationen, die nicht alltäglich sind und darum ein Vordenken, bestimmte Fähigkeiten und materielle Ausstattung erfordern. 

Krisensituationen können in Folge von Extremwetterereignissen (Sturm, Starkregen, Hitze, Dürre), technischen Störungen und Defekten an Versorgungsinfrastrukturen (Stromerzeugung, Stromnetz - 🅱️ Blackout), Gefahrstoffaustritten, Sabotage und Cyberattaken auf Kritische Infrastrukturen, oder im Haushalt in Form von Bränden, technischen Defekten (Wasserschaden), medizinischen Notfällen und Unfällen oder Datenpanne/ Datenverlust, eintreten.

2.  Warum sollte sich jeder Haushalt mit Persönlicher Krisenvorsorge auseinandersetzen und was passiert wenn nur wenige Haushalte vorsorgen?

Die Notwendigkeit der Vorsorge in Privathaushalten ergibt sich aus der Tatsache, dass in Notfällen eine Zeitspanne X zwischen dem Eintritt des Problems und dem Eintreffen von qualifizierter Hilfe (Feuerwehr, Rettungsdienst) besteht. Die Überbrückung dieser Zeitspanne X muss durch Privatpersonen geleistet werden und entscheidet im schlimmsten Fall über Leben und Tod für die Betroffenen. 

In Krisensituationen kann aufgrund der Vielzahl an gleichzeitig betroffenen Personen, Haushalten und Infrastrukturen, nicht an jeder Stelle an der Hilfe notwendig wäre, gleichzeitig geholfen werden. Auch diese Zeitspanne gilt es mit eigener Vorsorge zu überbrücken. Zusätzlich wird mit besserer Eigenvorsorge die Schwelle angehoben, ab der Betroffene ein Hilfeersuchen kundtun und so zu Hilfebedürftigen werden. Persönliche Krisenvorsorge hilft also die Anzahl der Hilfeersuchen zu reduzieren, so die Ressourcen der Gefahrenabwehr zu entlasten und die Zeitspanne bis zum Wirksamwerden qualifizierter Hilfe zu überbrücken.

Je nach Ausprägung der eingetretenen Krisensituation, und das gilt vor allem für solche, bei denen ein Teil der Helfenden selbst betroffen ist, schafft nur Persönliche Krisenvorsorge  die notwendigen Voraussetzungen dafür, dass trotz eigener Betroffenheit wichtige Schlüsselpersonen in ihren Haushalten abkömmlich sind und die Haushalte trotzdem die Krisensituation weiterhin beherrschen und handlungsfähig bleiben (Beschäftige in Kritischen Infrastrukturen).

Sorgen viele Haushalte nicht oder nur unzureichend vor, übersteigen die Hilfeersuchen die Kapazitäten der Gefahrenabwehr um ein vielfaches, was dazu führt, dass vielen Betroffenen nicht rechtzeitig oder adäquat geholfen werden kann, Abwägungen/ Priorisierung  (sog. Triage) stattfinden müssen und die Möglichkeiten der Gefahrenabwehr u.U. recht bald erschöpft sein werden. In länger andauernden Krisensituationen, wie zum Beispiel einem 🅱️ Blackout, kann vor allem unzureichende Vorsorge vieler Haushalte, nach den ersten Tagen, zu einem nicht abschätzbarem Missverhältnis zwischen Hilfemöglichkeiten und Hilfeersuchen mit enormem Konsequenzen führen. Verstärkt würde dieser Effekt bei unzureichender Vorsorge in den Reihen der Hilfeleistenden.

3. Welche Themenfelder gehören zur Persönlichen Krisenvorsorge?

Persönliche Krisenvorsorge ist die inhaltliche und mentale Auseinandersetzung mit potenziell möglichen Krisensituationen. Dabei besteht die Möglichkeit der Unterscheidung zwischen: 

  • Ereignisse im Haushalt mit "internen" Ursachen (Brand, medizinischer Notfall, Unfall, Datenpanne) und 
  • Ereignisse mit externen Ursachen (Wetterereignisse, technischen Störungen, Sabotage,...)

Die zugehörigen Themen können dann grob in die Themengruppen:

  • Eigenvorsorge/ Notfallvorsorge
  • Brandschutz
  • Unfallverhütung
  • Daten- und Dokumentensicherheit

eingeordnet werden. Anhand dieser ist mein Ansatz zur Persönlichen Krisenvorsorge aufgebaut. 

4.  Was sind die Aufgaben und Ziele der Persönlichen Krisenvorsorge?

Um die Persönliche Krisenvorsorge zu verstehen, ist ein Überblick zu den Aufgaben und Zielen der PNV eine guter Ausgangspunkt. 

👉 Grundlegende Aufgaben der Persönlichen Krisenvorsorge sind:

  • Minimierung von Risiken vor dem Eintritt (Gefahren kennen und erkennen - Ursachen und Auslöser reduzieren)
  • Reduktion des Überraschungsmoments beim Eintritt (bereit sein, "Ohnmacht" vermeiden, Handlungsweisen sofort auf einen Notfallplan umstellen)
  • Begrenzung von Schäden beim/ nach dem Eintritt von Ereignissen (Fähigkeiten nutzen, ruhig und überlegt handeln, den eigenen Notfallplan anwenden und notwendige Ausstattung bereithalten)
  • Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit während Krisensituationen (Fähigkeiten nutzen, den eigenen Notfallplan anwenden und befolgen, Ausstattung richtig einsetzen)

👉 Ziele der Persönlichen Krisenvorsorge sind:

  • möglichst 14 Tage im Haushalt ohne einen Einkauf auskommen
  • 3 bis 7 Tage ohne Strom den Haushalt organisieren und ausharren können
  • 7 bis 10 Tage ohne gewohnte Kommunikationsstrukturen auskommen und den Haushalt organisieren (Internet, Mobilfunk)
  • Abkömmlichkeit von Personen im Haushalt, die beruflich oder ehrenamtlich in Kritischen Infrastrukturen eingebunden sind, ermöglichen und sicherstellen (den Rücken freihalten)
  • Anfertigen von Notfallplänen, die von allen Familienmitgliedern verstanden und angewendet werden können (z.B. Offline- Plan zur Familienzusammenführung)
  • allgemeine und spezifische Gefahren im Haushalt und der Umgebung/ Region kennen - mit welchen Ereignissen müssen wir rechnen
  • Aufrechterhaltung notwendiger Abläufe im Haushalt ohne funktionierende Versorgungs- und Entsorgungsstrukturen (Wasser, Abwasser, Beleuchtung, Heizung, Kühlung, Zubereitung von Mahlzeiten, Kommunikation, Abfall) - Festlegen und Anwenden von Ersatzmaßnahmen
  • Erste Hilfe bei Verletzungen, einfachen Erkrankungen und medizinischen Notfällen
  • Brandschutz sicherstellen - Brandrisiken kennen und vermeiden, Möglichkeiten der Brandbekämpfung kennen (Entstehungsbrände)
  • Nachbarschaftshilfe
  • Vorbereitungen treffen, das Haus/die Wohnung für einige Tage verlassen zu müssen
  • spezifische Sicherungsmaßnahmen in Haus und Wohnung
  • Schutz und Verfügbarkeit von Daten und Dokumenten sicherstellen

5. Warum ist Persönliche Krisenvorsorge heute (wieder) ein aktuelles Thema und für die Zukunft wichtig?

Viele Jahre, insbesondere nach Ende des Kalten Krieges, waren die Themen Selbstschutz und Notfallvorsorge nur noch Randthemen bei Behörden und der Bevölkerung. Man ging davon aus, dass es ab nun für alle Zeiten Frieden geben würde und die Bemühungen wurden auf ein Minimum reduziert. Z.B. wurden Schutzräume für die Bevölkerung aufgegeben und teilweise verkauft. Das Thema "Zivilschutz" war größtenteils beendet und damit die flächendeckende Sensibilisierung und Vorbereitung der Bevölkerung. 

Doch warum ist Krisenvorsorge heute wieder aktuell und wichtig? Die Gründe dafür liegen sind aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse in den letzten Jahren:

  • Zunahme von Extremwetterereignissen wie Starkregen, Sturm, Hitze und Dürre mit Überflutungen/ Hochwasser, Sturmschäden, Trockenheit und Waldbrände. Mit zunehmender Erderwärmung werden diese Ereignisse öfter und heftiger auftreten.
  • Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom, Umbau der Energieversorgung, Erneuerbare Energie aus PV und Windkraft. Damit verbunden sind mögliche Probleme wie Über- und Unterangebot an Strom (ungeregelte PV- Leistung vs. Dunkelflaute), hoher Aufwand für die Regelung des Stromnetzes (Redispatchmaßnahmen), Kapazitätsgrenzen im Stromnetz aufgrund seiner Architektur, bisher fehlende Möglichkeiten Strom im großen Maßstab zu speichern
  • Krieg in Europa und Änderung der weltpolitischen Lage. Nahezu tägliche Angriffe auf Einrichtungen und Anlagen in Form der hybriden Kriegsführung. Dazu zählen Sabotage und Cyberattakten auf Kritische Infrastrukturen, auch gezielte Desinformation und Fakenews. Die Möglichkeit einer weitreichenden technischen Störung ist damit jederzeit gegeben. Auch wird in diesem Zusammenhang der Zivilschutzgedanke wieder mehr in den Vordergrund rücken. 

Wenn du die Warnzeichen und die seit geraumer Zeit öfter auftauchenden Aufrufe nach Verbesserung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung ernst nimmst und in nächster Zeit deine Persönliche Krisenvorsorge anpackst, bist du gut für zukünftige Ereignisse gewappnet und kannst diesen mit ein wenig mehr Gelassenheit (wenn das überhaupt geht) entgegensehen.  

6.  Was ist Persönliche Krisenvorsorge nicht?

Wenn du Persönliche Krisenvorsorge betreibst bis du kein Prepper, sondern du tust was ganz normales und praktisches, was jeder tun sollte: Du schaffst dir ein Stück Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit und bleibst handlungsfähig, wenn es mal kritisch wird. Das ist alles.

7.  Wie gehe ich das Thema am besten an und welchen Aufwand muss ich betreiben um "krisenfit" zu werden?

Persönliche Krisenvorsorge zu betreiben ist, wie viele glauben und es oft suggeriert wird, keine einmalige Aktion. Vielmehr sollte sie als täglicher Begleiter und Helfer verstanden, gelernt und gelebt werden. Sie ist gleichzeitig Netz, Hosenträger, doppelter Boden und deine Rückfallebene. So z.B. die Lebensmittelbevorratung: Du stellst dir am besten nicht den Keller mit Konservendosen und Notnahrung voll, die du im Normalfall nicht benutzen würdest. Besser überlegst du welche Lebensmittel gut lagerbar sind und in deinen normalen Ernährungsgewohnheiten vorkommen. Dein Lebensmittelvorrat ist ein aktiver Puffer, sozusagen dein kleiner Laden im Keller oder unterm Bett.

Persönliche Krisenvorsorge kannst du jederzeit beginnen und über einen längeren Zeitraum immer weiter aufbauen. Mit einem Zeitansatz von 10 bis 15 Stunden für die ersten Maßnahmen und Planungen bist du gut aufgestellt. Hilfreich ist ein Fahrplan zu den umzusetzenden Maßnahmen und ein Ziel zu definieren (14 Tage ohne Einkaufen, 3-7 Tage ohne Strom, siehe Ziele in Frage 4), damit du den Fokus nicht verlierst. Einen solchen Fahrplan bekommst du mit den Kursen im KRINOVO Mitgliederbereich . Dein Augenmerk solltest du auf pragmatische und einfach funktionierende Lösungen legen. Diese sind mit wenig Aufwand handelbar und durchzuhalten. Beispielsweise brauchen nur die wenigsten eine Notstromversorgung. 

Einfache, anwendbare Lösungen sind Inhalt meines Kurses. Sie machen die Kosten und den Aufwand für die Persönliche Vorsorge überschaubar. Sind die wichtigsten Grundüberlegungen und Besorgungen gemacht, benötigst du im Durchschnitt 5 Minuten jeden Tag, um den Stand der Vorsorge aufrechtzuerhalten. In Zukunft hast du auch die Möglichkeit, jeden Monat eine kleine Übungsaufgabe zu absolvieren und so dein Wissen und Können auf Stand zu halten und weiter auszubauen.

8. Was kostet die Persönliche Krisenvorsorge für meinen Haushalt?

Persönliche Krisenvorsorge ist mit Hinblick auf den Nutzen, den sie dir und deiner Familie bringt, recht günstig!

Hier mal ein Rechenbeispiel:

  • Brandschutz: 5 Rauchmelder mit Q-Label: 100€ (meist vorhanden), Feuerlöscher und Löschdecke: zusammen: 100€ 
  • Hausapotheke/ Erste Hilfe Material: 50€
  • Unfallschutz/"Arbeitsschutz": je nachdem wie aktiv du im Haus und Garten bist: ab 100€
  • Ausstattung mit Taschenlampen, Batterien, Müllbeutel, Kleinkram: 50€
  • Datensicherung: ab 50€
  • ein Kurs bei mir: kostenlos möglich im KRINOVO Mitgliederbereich
  • alles zusammen: ab 350€

...die Kosten für ein, zwei größere Einkäufe im Lebensmittelmarkt habe ich nicht eingerechnet, da du dieses Geld ohnehin für Lebensmittel ausgeben müsstest

...vergleiche informativ einmal, wieviel du im Monat für Streaming Accounts, Mobilfunkverträge, Fitnessstudio und deinen Internetanbieter bezahlst 😉

9. Wo bekomme ich Hilfe?

Du kannst dich bei Fragen jederzeit gerne direkt an mich wenden. eMail an hello@krinovo.de oder über das Kontaktformular). 

Hilfe zu standortspezifischen Fragen bekommst du bei deiner Gemeinde oder deiner Feuerwehr - Zum Beispiel: Wo sind Anlaufpunkte, sog. Leuchttürme bei einem länger andauernden Stromausfall/ 🅱️ Blackout? Oder: Funktioniert die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bei mir trotz Stromausfall?


Fazit und Ausblick 

Persönliche Krisenvorsorge ist weder schwierig noch teuer. Wichtig ist, dass du anfängst dich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mit meinem Kursangebot kannst du die Abkürzung nehmen und die wichtigsten Dinge in kleinen Schritten nach einem Fahrplan erledigen. Das ist wichtig, da nur die konkrete Umsetzung wirklich was bringt. Einmal eingerichtet und im Alltag angekommen, kannst du jeden Tag von deiner Persönlichen Krisenvorsorge profitieren und mit einem kleinen Aufwand von etwa 5 Minuten pro Tag bleibt alles aktuell und auf Stand. 

Bist du dabei - im KRINOVO Mitgliederbereich? 👉 Hier geht es rein in die gute Stube 🛋️




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[Kurzinfo] Am 11.02. ist Europäischer Tag des Notrufs 112 https://www.krinovo.de/blog/am-11-02-ist-europaeischer-tag-des-notrufs-112/ https://www.krinovo.de/blog/am-11-02-ist-europaeischer-tag-des-notrufs-112/#comments Sun, 09 Feb 2025 12:00:00 +0000 https://www.krinovo.de/blog/am-11-02-ist-europaeischer-tag-des-notrufs-112/ Weiterlesen

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Bei einem Notfall zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es dass möglichst alle die einheitliche Notrufnummer 112 kennen und keine Hemmnisse haben diese anzurufen. In allen Ländern der EU können Rettungsdienste und Feuerwehren im Notfall gebührenfrei aus allen Fest- und Mobilfunknetzen unter der einheitlichen Nummer 112 erreicht werden. Der europaweite Aktionstag wurde 2009 in der EU eingeführt, um die einheitliche Notrufnummer bekannter zu machen.

Wählst du die 112 meldet sich die Leitstelle - von hier aus werden alle Rettungsmittel koordiniert und du erhältst nach kurzer Zeit Hilfe. Mittlerweile gibt es in den meisten Leitstellen geführte Abfragen durch die Disponenten.

Die 5 W- Fragen helfen dennoch und sollten inhaltlich bekannt sein - Auswendig lernen muss diese heute keiner mehr!

- Wer ruft an?

- Wo ist es passiert (Adresse)?

- Was ist passiert (medizinischer Notfall, Brand, Unfall,...)?

- Wie viele Verletze?

- Warten auf Rückfragen

Wichtig ist, dass auch Kinder schon wissen wie sie Hilfe holen können. Nehmt den Tag heute in der Familie zum Anlass und sprecht gemeinsam über den Notruf und wie jeder schnell Hilfe holen kann!

Schaut dazu auch mal nach, wie der Notruf mit allen Smartphones funktioniert, ohne diese entsperren zu müssen. Beim iPhone funktioniert das durch gemeinsames drücken der oberen linken Taste und der Einschalttaste (so wie das Telefon auch ausgeschaltet wird). Außerdem kannst du einen Notfallpass konfigurieren, der dann über den Sperrbildschirm aufgerufen werden kann.

Eine andere Möglichkeit ist die Notruf-App nora. Nora ist die offizielle Notruf-App der Bundesländer. Sie benutzt den genauen Standort des Mobiltelefons und übermittelt diesen an die Leitstelle. Nora ist außerdem für Gehörlose oder Personen mit Spracheinschränkungen geeignet um einen Notruf abzusetzen und damit eine echte Bereicherung.

Ganz interessant finde ich auch die sogenannten SOS- Armbänder, z.B. von HelpMee. Diese bieten Kindern und allen, die allein unterwegs sind zusätzliche Sicherheit, denn Sie machen Helfern im Notfall wichtige persönliche Daten zugänglich. 

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Am 13. Dezember ist Rauchmeldertag [Pressemitteilung Rauchmelder retten Leben] https://www.krinovo.de/blog/am-13-dezember-ist-rauchmeldertag/ https://www.krinovo.de/blog/am-13-dezember-ist-rauchmeldertag/#comments Sun, 08 Dec 2024 21:22:00 +0000 https://www.krinovo.de/blog/am-13-dezember-ist-rauchmeldertag/ Weiterlesen

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Am Freitag, den 13. Dezember 2024 ist wieder Rauchmeldertag. In diesem Jahr thematisiert der bundesweite Aktionstag die lebensrettende Bedeutung von Rauchmeldern und das richtige Verhalten im Brandfall. Unter dem Motto „Rauchmelder retten Leben“ stehen dabei authentische Erfahrungsberichte von Brandopfern im Mittelpunkt.

Echte Geschichten, die Leben retten

In Wort, Bild oder Video schildern Betroffene eindrücklich, was passiert, wenn ein Feuer ausbricht. Diese Berichte sollen für Brandgefahren sensibilisieren und gleichzeitig informieren, wie sich Menschen im Brandfall schützen können. Haben Sie etwas Ähnliches erlebt? Dann schreiben Sie uns unter redaktion@rauchmelder-lebensretter.de

Interaktives 120-Sekunden-Spiel zum richtigen Verhalten im Brandfall

Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bietet zusätzlich ein interaktives 120-Sekunden-Online-Spiel an, mit dem Jugendliche und Erwachsene das richtige Verhalten im Brandfall spielerisch üben können. Das Spiel simuliert eine typische Brandsituation und vermittelt die entscheidenden Schritte im Brandfall – vom richtigen Verhalten beim Alarm des Rauchmelders bis hin zum sicheren Verlassen des Gebäudes und der Alarmierung der Feuerwehr.

Der Link zum Spiel: https://rauchmelder-lebensretter.de/120S-escape/

Anleitung zum Schutz im Brandfall

Ein Brand kann überall und jederzeit ausbrechen. Vorbereitung ist daher entscheidend. Hier einige grundlegende Tipps, wie man sich und seine Familie im Ernstfall schützen kann:

1. Rauchmelder installieren: Rauchmelder sollten in allen Schlafzimmern, Fluren und Wohnbereichen installiert sein. Sie alarmieren frühzeitig bei Rauchentwicklung und geben Ihnen wertvolle Zeit zur Flucht.

2. Auf Qualität setzen: Beim Rauchmelderkauf auf das Qualitätszeichen „Q“ achten.

3. Notruf absetzen: Wenn es in der Wohnung brennt, sofort das Gebäude verlassen und die Feuerwehr unter 112 anrufen. Wenn es im Treppenhaus brennt, in der Wohnung bleiben, die Feuerwehr verständigen und deren Anweisungen befolgen.

Gemeinsam für mehr Brandschutz

Der Rauchmeldertag 2024 ist eine wichtige Gelegenheit, das Bewusstsein für den Brandschutz zuhause zu stärken. Mit echten Erfahrungsberichten, dem 120-Sekunden-Spiel und praktischen Tipps zum Verhalten im Brandfall bietet die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ wertvolle Informationen, die im Ernstfall entscheidend sein können.

Weitere Informationen, Videos und das interaktive Online-Spiel finden Sie auf unserer Website: www.rauchmelder-lebensretter.de/

Über „Rauchmelder retten Leben“

Das Forum Brandrauchprävention e.V. betreibt die im Jahr 2000 gegründete Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Das Ziel des Forums ist die Brandschutzprävention, insbesondere mit Rauchwarnmeldern. Mitglieder des Forums sind führende Dachverbände wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) sowie Hersteller und Dienstleister. Am 12.06.2012 gründete das Forum Brandrauchprävention einen gemeinnützigen Verein.

Pressekontakt:

Forum Brandrauchprävention e.V.

„Rauchmelder retten Leben“

Claudia Groetschel

Tel.: 030/44 02 01 33

redaktion@rauchmelder-lebensretter.de


Hast Du Fragen zu Thema Rauchwarnmelder in den eigenen 4 Wänden? Gerne unterstütze ich Dich! Dazu meldest Du Dich einfach über das Kontaktformular! Für einen grundlegenden Überblick zum Thema Brandschutz, kann ich Dir den Artikel "Brandschutz zu Hause" empfehlen! 



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Persönliche Krisenvorsorge verstehen.lernen.leben. https://www.krinovo.de/blog/persoenliche-krisenvorsorge-lernen/ https://www.krinovo.de/blog/persoenliche-krisenvorsorge-lernen/#comments Mon, 26 Aug 2024 00:00:00 +0000 BPNVvll https://www.krinovo.de/blog/persoenliche-krisenvorsorge-lernen/ Weiterlesen

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📢 Wir brauchen in Deutschland mehr und bessere Angebote für die Persönliche Krisenvorsorge in den Privathaushalten! 

Eigentlich schon lange kein Geheimnis mehr und seit vielen Jahren bekannt. Eine aktuelle Umfrage des Malteser Hilfsdienstes bestätigt diesen bekannten Mangel bei der Vorsorge in den deutschen Haushalten erneut. 

Informationen, Weiterbildungsangebote und Hilfestellungen zur Persönlichen Krisen- und Notfallvorsorge sind nur mit einer expliziten Suche nach dem Thema zu finden und nicht etwa selbstverständlich - wie etwa die Angebote der Supermärkte - im Briefkasten. Notwendig um die erforderliche Durchdringung der Gesellschaft mit PNV zu erreichen, wären aber gut sichtbare, ansprechende und praxisnahe Angebote. 

Krisenvorsorge verstehen.lernen.leben.

Die Persönliche Krisen- und Notfallvorsorge zu einem allgegenwärtigen und attraktiven Thema in den Haushalten, Feuerwehren, Einsatzeinheiten der Hilfsorganisationen und in den Einrichtungen der Kritischen Infrastrukturen zu machen, muss ein Ziel bei der Vorbereitung unserer Gesellschaft auf bevorstehende und mögliche zukünftige Krisensituationen sein. Davon gibt es derzeit und in den nächsten Jahren ganz wahrscheinlich einige und ohne Persönliche Vorsorge vertun wir zusammen als Gesellschaft die einzige Möglichkeit, uns diesen zu stellen und sie so zu bewältigen, dass das Leid und der Schaden in den einzelnen Haushalten und für die Gesellschaft als Ganzes, schon mit einfachen Mitteln wesentlich reduziert werden kann. Wir akute Krisensituationen möglichst mit nur einem blauen Auge überstehen können - körperlich und psychisch.  

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema Persönliche Krisen- und Notfallvorsorge und denke, dass es kein Fehler ist mein Wissen dazu mit euch zu teilen und allen, die die Zeichen der Zeit verstanden haben, sie noch verstehen wollen oder aber einfach nur eine Anleitung und Motivation suchen, um die Vorsorge konkret umzusetzen, einen Kurs als Abkürzung mit Gelinggarantie anzubieten. 

Aus der Kursidee ist mittlerweile eine Plattform - der KRINOVO Mitgliederbereich geworden. 

Ziel und Inhalt der Plattform ist es, Interessenten über einen längeren Zeitraum hinweg die notwendigen Informationen und Hilfestellungen zu geben, dass diese ganz konkret und mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung, die erforderlichen Maßnahmen zur Vorsorge erlernen und umsetzen können. Die Besonderheit besteht darin, dass das umfangreiche Thema Persönliche Krisenvorsorge in kleinen Happen - Tag für Tag und Woche für Woche, ohne Vorwissen erarbeitet werden kann. 


Lass uns an dieser Stelle noch einen Blick darauf werfen, warum die Vorsorge in den Privathaushalten ein dringendes Thema ist, absolut jeden Haushalt angeht und warum Vorsorge eine gute Investition in die Zukunft und für weniger Stress im Alltag ist.

1. Private Vorsorge, also die Vorsorge in den Haushalten ist die Grundlage und Voraussetzung dafür, dass wir alle zusammen Krisensituationen schnell und möglichst mit nur einem blauen Auge überstehen können. Ohne Vorsorge funktionieren weder Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, noch die dringend benötigten (kritischen) Infrastrukturen wie Wasser, Abwasser, Elektrizität, Krankenhäuser und Pflegedienste. Kurzum: Wer nicht vorgesorgt hat, wird weder als Helfer in den Feuerwehren und Einsatzorganisationen, noch als dringend benötigter Mitarbeiter in den Kritischen Infrastukturen zur Verfügung stehen und zur Bewältigung einer Krisensituation betragen können.

2. Wir alle (also auch unsere Familien) können in ernsthaften Krisensituationen nur auf Wissen, Fähigkeiten und Dinge zurückgreifen, die wir uns im Vorfeld angeeignet, erlernt und trainiert haben, bzw. welche wir im Vorfeld besorgt haben. Das gilt insbesondere beim Eintritt eines 🅱️ Blackouts, also einem überregionalen Strom- und Infrastrukturausfall, bei dem Hilfe von außen nicht möglich ist. Das Überraschungsmoment wird vor allem für diejenigen groß sein, die sich im Vorfeld nicht inhaltlich und mental damit auseinandergesetzt haben, obwohl das Aufrechterhalten der (persönlichen) Handlungsfähigkeit die wichtigste Voraussetzung für einen glimpflichen Ausgang eines solchen Ereignisses ist. 

3. Die Einrichtungen der Gefahrenabwehr und Daseinsvorsorge können nur begrenzt Hilfe leisten und werden selbst an ihre Grenzen stoßen. Du kannst einen Beitrag leisten, indem du oder ihr als Familie nicht zu den Hilfeersuchenden gehört, weil ihr vorgesorgt habt. Gehen wir davon aus, das 20 Millionen Haushalte mit ca. 40 Millionen Personen auf Hilfe angewiesen sind weil sie nicht oder nur unzureichend vorgesorgt haben, stehen wir offensichtlich vor einem großem Problem. Dafür können nur vorbereitete Haushalte die Lösung sein, was die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Persönlichen Krisenvorsorge hervorhebt und deutlich macht, das Vorsorge wirklich alle angeht. 

4. Denk an deine Familie und deine Kinder! Nur wenn ihr euch zusammen mit der Vorsorge auseinandersetzt, werdet ihr Leid und Verlust verhindern oder gering halten können. Hilfe von Dritten wird es nur im sehr eingeschränkten Umfang geben. Nur ihr selbst könnt den Ausgang einer Krisensituation, wie den Eintritt eines 🅱️ Blackouts, selbst steuern und positiv beeinflussen, indem ihr - besser heute als morgen - mit der Persönlichen Krisenvorsorge beginnt und euch ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt. 

5. Dass wir uns in Zukunft ganz wahrscheinlich öfter mit Krisensituationen auseinandersetzen müssen, hast du sicherlich schon irgendwo gelesen oder gehört. Wetterextreme werden zunehmen und auch die Wahrscheinlichkeit für einen 🅱️ Blackout ist größer denn je. Investierst du heute Zeit und Gedanken in deine und die Vorsorge in deiner Familie, kannst du dich für die Zukunft als "krisenfit" bezeichnen. Es gibt keinen plausiblen Grund dafür, sich nicht vorzubereiten, da Krisensituationen jederzeit- also auch heute oder nächste Woche, teils ohne Vorwarnung eintreten können. Ein wirklicher 🅱️ Blackout würde uns alle sofort und mit voller Härte treffen - ohne Ankündigung und ohne Vorbereitung.

6. Die Prinzipien der Persönlichen Krisenvorsorge können uns auch im Alltag helfen und z.B. für weniger Stress sorgen. Das gilt bei der Gestaltung unserer Lebensmittelbevorratung oder bei den kleinen und größeren Unfällen und Notfällen im Haushalt. 

  • Gute Planung in der Bevorratung und Mahlzeitenplanung entlastet und schafft Verbindlichkeit und Stetigkeit, reduziert Stress. 
  • Eine ordentliche Hausapotheke kann den einen oder anderen Gang zum Arzt oder die in Anspruchnahme des Rettungsdienstes ersetzen. 
  • Eine gute Vorgehensweise zur Datensicherung und Dokumentenverwaltung und kann uns viel Zeit und Ärger ersparen, sollte es einmal zu einer Panne kommen. 
  • Wissen rund um den Brandschutz kann in der einen und anderen Situation Gold wert sein, Leben retten, Existenzen und Lebenswerke vor der Zerstörung bewahren.

7. Mit einem Blick auf und der Kenntnis über Gefahren im Haushalt, auf dem Grundstück und im täglichen Leben, können wir viel öfter bewußt das richtige tun als zu mutmaßen und wankelmütig zu sein. Insgesamt zahlt die Persönliche Krisenvorsorge und die alltägliche Auseinandersetzung mit dem Thema auf den  Trend zur Achtsamkeit ein. Sich öfter im hier und jetzt bewegen, weniger zu urteilen, einfach zu beobachten, weil das Wissen und die Fähigkeiten für ein gutes Leben offline oder analog vorhanden sind. 

Bist du dabei? Hier kannst du dein Konto im KRINOVO Mitgliederbereich erstellen und noch heute ganz entspannt mit deiner Persönlichen Krisenvorsorge starten 🧘



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Brandschutz in den eigenen vier Wänden ist deine Lebensversicherung und einfacher als du denkst!

Dass ein Brand jederzeit und fast überall entstehen kann ist allgemein bekannt.

In diesem Beitrag erfährst du, warum Brände im Haushalt gefährlich sind, was du tun kannst um Brände zu verhindern und wie du dich, deine Familie und dein Hab und Gut von den Folgen eines Brandes schützt.

Los geht’s!

Feuer ist Fluch und Segen zugleich

So ist Feuer der Antrieb der Entwicklung und Motor unserer modernen Zivilisation. Ohne Feuer gäbe es keinen Stahl, keine moderne Bautechnik, keinen Kunststoff, keine Elektrizität, keine Autos. Es wäre also nichts wie es ist.

Wir haben gelernt mit dem Feuer umzugehen und es als Energiequelle zu nutzen. Problematisch ist es immer dann wenn Feuer außer Kontrolle gerät. Sind doch verheerende Zerstörungen und die Gefahr für Leib und Leben vorprogrammiert.

Brandschutz ja, aber Brände passieren trotzdem

Entwicklungen in den Bereichen des baulichen Brandschutzes (z.B. nicht brennbare Baustoffe), des anlagentechnischen Brandschutzes (z.B. Brandmeldeanlagen, Sprinkleranlagen), des abwehrenden Brandschutzes (Feuerwehren) und im organisatorischen Brandschutz (Anweisungen, Übungen) helfen uns das Feuer zu beherrschen und Auswirkungen eines Brandes zu beschränken.

Verhindern können all diese Entwicklungen einen Brandausbruch jedoch nicht, denn die Auslöser für Brände bleiben erhalten: Technische Defekte, Brandfolgen durch Naturereignisse (z.B. Blitzschlag), menschliches Versagen und Sabotage/ Brandstiftung sind die Top- Brandursachen.

So kommt es in Deutschland trotz aller Maßnahmen jährlich zu über 190.000 Bränden mit fast 400 Brandtoten und einem Vielfachen an teils schwerst Brandverletzten.

Sehen wir uns unseren Haushalt genauer an

Täglich verbringen wir trotz Arbeit und Freizeitaktivitäten eine Großteil der Zeit hier.

Ohne Elektrizität und elektrische Geräte geht gar nichts. Bei allen Vorteilen die uns die flächendeckende Elektrisierung gebracht hat, bleibt der Nachteil, dass sich Defekte mit Brandfolge nicht 100prozentig ausschließen lassen. Zudem „menschelt“ es ganz gewaltig. So kann schon eine kleine Unachtsamkeit, z.B. ein vergessener Topf auf dem eingeschalteten Herd, zum Brand führen.

Zeit als entscheidender Faktor

Zeit ist beim Verlauf eines Brandes der entscheidende Faktor. Je früher ein Brand entdeckt wird umso geringer sind i.d.R. die Auswirkungen:

  • Menschen können sich frühzeitig in Sicherheit bringen,
  • die Feuerwehr kann alarmiert werden.
  • ein Löschversuch mit einem Feuerlöscher ist noch möglich und erfolgversprechend.

Wir müssen also Maßnahmen treffen, die es uns ermöglichen Brände frühzeitig zu entdecken und andere Menschen zu warnen. Besonders nachts, denn im Schlaf funktioniert unserer Geruchssinn nicht. Wir würden einen Brand nicht oder nur zu spät bemerken.

Rauchentwicklung - Rauchwarnmelder

Die meisten Brände entwickeln sich relativ langsam und beginnen mit Rauchentwicklung. Bereits in der frühen Phase entstehen schon giftige Zersetzungsprodukte und Kohlenstoffmonoxid (CO), ein geruchloses, beim Einatmen tödliches Gas.

Mit Rauchwarnmeldern kann die auftretende Rauchentwicklung relativ früh entdeckt werden. Ein lautes Warnsignal macht darauf aufmerksam und versetzt uns in die Lage überhaupt erst Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Rauchwarnmelder sind die Lösung für unser Problem- ohne wenn und aber.

Mittlerweile sind Rauchmelder in Deutschland für Wohnbereiche vorgeschrieben in Neu- und Bestandsbauten vorgeschrieben. Als letztes Bundesland kam zum 01.01.24 Sachsen dazu.

Kleiner Selbsttest an dieser Stelle: Sind in deinem Haushalt Rauchmelder installiert und funktionieren diese auch? Wenn nicht, musst du das schnellstmöglich nachholen oder mit deinem Vermieter sprechen. Die Vermieter sind verpflichtet in allen Wohnungen Rauchwarnmelder zu installieren und diese regelmäßig einmal jährlich zu warten bzw. übertragen sie dir als Mieter diese Aufgabe.

Mit einem Budget von meist unter 100 Euro und einem Zeitaufwand von weniger als einer Stunde ist es möglich jeden Haushalt zu moderaten Kosten und mit wenig Aufwand auszustatten.

Moderne Rauchmelder sind heute mit einer 10-Jahres- Batterie ausgestattet und wenig störempfindlich. Empfehlenswerte Modelle tragen eine VdS Kennzeichnung oder das Q-Label und sind für Preise um die 20 € erhältlich. Zudem ist bei größeren Wohnungen und Häusern eine Vernetzung der Melder möglich, sodass alle Bewohner innerhalb kurzer Zeit gewarnt werden können.

Es gibt keinen vernünftigen Grund keine Rauchmelder im Haushalt zu installieren. Sie sind die Mindestausstattung in Sachen Brandschutz und gehören in jeden Haushalt.

Feuerlöscher, Löschdecke und Co. als sinnvolle Ergänzungen

Zusätzlich zu der Installation von Rauchmeldern ist die Beschaffung mindestens eines Schaumlöschers sinnvoll. Rechtzeitig entdeckte Entstehungsbrände können damit abgelöscht werden, der Schaden wird relativ gering ausfallen. Auch eine Löschdecke ist eine sinnvolle Ergänzung und kostet nur wenige Euro. Besonders für einen entstehenden Küchenbrand (z.B. Fettbrand) kann diese schnell zur Hand effektiv eingesetzt werden.

Sind im Haushalt zudem offene Feuerstellen (Kamin, Ethanolkamin, Ofen) vorhanden, ist ein Melder für Kohlenstoffmonoxid (CO-Melder) eine weitere sinnvolle Ergänzung. Kohlenmonoxid entsteht bei jeder Verbrennung und kann sich bei unzureichender Belüftung zu tödlichen Konzentrationen im Raum anreichern. Gefährlich, da das Gas nicht wahrnehmbar ist und Betroffene einfach einschlafen. CO hat die Eigenschaft sich wesentlich besser an das, im Blut für den Sauerstofftransport verantwortliche, Hämoglobin zu binden. Es wird also sehr schnell angereichert, die Aufnahme von Sauerstoff verhindert.

Gut informiert - gut vorbereitet

Ein Brand in den eigenen vier Wänden ist mit Sicherheit immer ein einschneidendes und absolut nicht alltägliches Ereignis. Im Fall der Fälle alles richtig zu machen kann hier über Leben und Tod entscheiden. Setzen wir uns mit einem möglichen Brandereignis im Vorfeld auseinander und trainieren wir den Umgang mit dieser Ausnahmesituationen im Vorfeld, haben wir die Möglichkeit im Ereignisfall einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Maßnahmen zu treffen.

Für die Vorbereitung sollten wir uns also regelmäßig gedanklich mit einem Brandereignis auseinandersetzen. Oft wiederholte und trainierte Vorgänge funktionieren auch in einer Ausnahmesituation. Wir haben keine Zeit und oft nicht die Möglichkeit erst lange nachzudenken. Wir müssen sofort richtig handeln!

Deshalb folgende Punkte zur Vorbereitung:

  • informiere dich und deine Famile über Rettungswege - wie könnt ihr das Haus verlassen, auch wenn z.B. das Treppenhaus verraucht ist
  • Wie ist ein Notruf abzusetzen - auch das sollten Kinder schon wissen
  • Wer muss im Haus im Brandfall noch alarmiert werden - kennst du deinen Nachbarn und weißt du wann er zuhause ist?
  • sammle wichtige Unterlagen, Urkunden, Verträge an einem Ort, sodass du diese im Brandfall mitnehmen kannst - am besten liegen diese in einem geeigneten Safe und können auf die Schnelle geschnappt werden
  • sichere deine Daten regelmäßig und bewahre ein Kopie außerhalb der Wohnung auf. Digitalisiere (Scan) möglichst alle Unterlagen
  • mach dich und deine Familie mit den Feuerlöscheinrichtungen und deren Handhabung vertraut

Was noch getan werden kann um das Brandrisiko zu verringern:

  • schalte Elektrogeräte bei Nichtbenutzung immer vollständig ab oder trenne diese vom Stromnetz - z.B. mit hochwertigen Schaltersteckerleisten
  • lasse offene Feuer (Kerzen, Kochstellen) nie unbeaufsichtigt
  • Lass die Elektroinstallation regelmäßig von einem Fachmann prüfen
  • Elektrogeräte mit defekten Anschlussleitungen solltest du auf keinen Fall benutzen. Du kannst diese von einem Fachmann reparieren lassen oder ersetzt sie
  • Bewahre brennbare Flüssigkeiten (Benzin, Diesel, Spiritus,…) nur in geeigneten Gefäßen und an einem sicheren Ort auf
  • defekte, akkubetriebene Geräte gehören nicht in das Haus. Auch solltest du Akkus nie unbeaufsichtigt (in der Nacht) laden - es besteht Brandgefahr
  • setze dich zusammen mit deinen Kindern mit Feuerzeug und Co. auseinander und bewahre diese an einem für Kinder unzugänglichen Ort auf
  • Beräume Dachböden und Keller regelmäßig von nicht benötigten Gegenständen und statte auch diese mit einem Rauchmelder aus
  • Kontrolliere die Fluchtwege regelmäßig - diese müssen frei von Brandlasten und Gegenständen sein, die Dir die Flucht erschweren
  • besprich alles mit deiner Familie


Fazit

Wir wissen, dass ein Brandereignis jederzeit möglich ist. Mit Rauchmeldern, Feuerlöschern und einigen Überlegungen für den Fall der Fälle können wir uns optimal auf ein hoffentlich nie eintretendes Ereignis vorbereiten. Da die Kosten überschaubar sind, gibt es keinen Grund einfach nichts zu tun - oder? Einmal Zeit und ein paar Euro investiert lebst du jeden Tag sicherer als heute!

Kennst du schon den KRINOVO Mitgliederbereich? Dort geht es neben dem Brandschutz zu Hause, um alle weiteren Fragestellungen rund um die Vorsorge im eigenen Haushalt. Schau mal rein und starte dein persönliches Vorsorge-Projekt! 

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